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“Holy posting / Tischreden”

Tabea – Tischrede  Beten und Bier Tour 2018 / Au in der Hallertau

Trost

Blätter – Rainer Maria Rilke, 1875 – 1926

Die Blätter fallen,
fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.
Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.
Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.

 

Der Herbst kann eine der schönsten, aber auch der traurigsten Zeiten sein. Im Herbst fallen die bunten Blätter auf die Straßen und Wege, das Sonne scheint tief, jeder genießt die letzten warmen Sonnenstrahlen. Herbsttage können aber auch anders sein. Regnerisch, kalt, allein, einsam. Man sitzt da, vermisst die tollen Erlebnisse im Sommer und wünscht sich die Sonne, die Wärme, diese Menschen, mit denen man tolle Ereignisse geteilt hat zurück.

Ein mancher sucht sich etwas, damit es ihm besser geht. Der ein oder andere kauft sich etwas Schönes, Neues, wie zum Beispiel Make up, oder ein neues Spiel. Andere „Belohnen“ sich mit Süßigkeiten und fühlen sich nach dem Verzehr aber auch nicht viel besser. Andere trinken Bier, weil sie das im Sommer auch mit den Freundinnen und Freunden gemacht haben, aber leider fühlt sich das nicht so toll an wie damals. Keiner trinkt gerne allein. Keiner ist gerne allein. Einsam.

„Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält.“

Die Bibel erzählt von diesem Einen, der alles in seiner Hand hat uns dich hält.

Mit Bildern:

  • Mt 28,20: Jesus spricht: „Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“
  • Psalm 23, 4: Sein Stecken und Stab trösten mich
  • Jesaja 66,13a: Gott spricht: „Ich will dich trösten, wie einer seine Mutter tröstet“

Gott will uns trösten. Nja, schön und gut. Aber wie kann er das denn machen? Ich hab selten von jemanden gehört, dass er Gott gehört, wahrhaftig körperlich gespürt oder gar gesehen hätte.

Ich glaube, dass wir Gottes Nähe gerade in der Gemeinschaft spüren. Genau an so Abenden wie heute. Wir kommen zusammen und Gemeinschaft zu erleben, neue Erlebnisse schaffen und auch um für einander da zu sein.

Wir in der EJ sind für alle offen. Für jeden. Besonders für dich!

Du darfst sein wie du bist, wir nehmen dich schon auf, schließlich ist keiner von uns normal. So sind wir halt. Und genau deswegen machen wir eine „Beten und Bier Tour“. Wir wollen jeden erreichen, jeden anbieten, dass wir da sind. Einfach nur als Backup, falls mal alles andere fällt 😉

 

Goli – Tischrede  Beten und Bier Tour 2018 / Erding

Ich glaub, ich wähl…

Mit diesem Slogan wirbt unsere Landeskirche in diesen Tagen für eine hohe Wahlbeteiligung an den Kirchenvorstandswahlen am 21. Oktober. Schon eine Woche vorher sind Landtagswahlen in Bayern. Damit haben wir in den nächsten Wochen wichtige Entscheidungen zu treffen, die über die Geschicke in unserer Kirche sowie in unserer Gesellschaft entscheiden. Auch wir jungen Menschen werden dabei dazu aufgefordert unsere Stimme abzugeben. Im Gegensatz zur Landtagswahl, die Wahl ist ab 18, dürfen bei den KV Wahlen auch schon konfirmierte ab 14 Jahre abstimmen.
Jede Wahl hat ihre ganz eigenen Auswirkungen auf die Zukunft und daher sollte jede Stimme gut überlegt sein. Aber ich will euch hier und heute nicht sagen wen ihr wählen sollt. Das muss jeder für sich selbst entscheiden und das ist auch gut so.

Ich möchte darüber reden warum insbesondere junge Menschen Wählen gehen sollten um ihre Stimme abzugeben. Und dazu schauen wir erstmal auf ein paar Beispiele-Aussagen warum nicht gewählt wird:

„Da muss ich ja zum Wahllokal gehen und das an einem Sonntag da hab ich echt keine Lust und mach lieber was Spannendes.“

„Es ist doch egal ob ich wähl, es ändert sich ja doch nichts“

„Ich hab keine Ahnung wen oder welche Partei ich wählen soll. Und die Leute, die bei der KV Wahl antreten kenn ich auch nicht.“

„Ich bin gegen das System und Wählen ist Teil des Systems, also wähle ich nicht“

„Die ganze Politik ist doch eh nur was für alte Leute niemand kümmert sich um uns Jugendliche und in der Kirche pff… noch schlimmer.“

Und ich sag euch, all diesen Widrigkeiten zum Trotz nutzt die Chance eure Stimme abzugeben.

Ich kann verstehen, dass Leute an einem Sonntag vielleicht was Besseres, Spannenderes zu tun haben, oder manche Menschen sind auch faul. Aber das ist keine Ausrede nicht zu wählen. Die Kirchenvorstandswahl ist eine Briefwahl, das geht gemütlich von zuhause. Und auch für die Landtagswahl hat man die Möglichkeit Briefwahl zu beantragen. Und dann kann man sich die Wahlunterlagen auch noch gemütlich daheim anschauen. Also Faulheit zählt nicht.

Wenn alle Leute, die sich sagen: „Es ändert sich eh nichts“ nicht abstimmen, dann kann es gut sein, dass sich wirklich nichts ändert. Jede Stimme zählt gleich viel, aber wenn ihr Veränderung wollt, dann müsst ihr eure Stimme auch abgeben. Also auch diese Ausrede ist keine.

Ich kenn mich nicht aus in der Politik bzw. ich kenn die Leute nicht, die ich da wählen soll. Das versteh ich total. Es ist nämlich wirklich kompliziert hier den Überblick zu behalten. Für die Landtagswahlen gibt es im Internet viele offizielle Informationsquellen. Ich finde den Wahl-o-mat immer ganz gut um einen Überblick zu bekommen. Oder man redet einfach mit Leuten, die sich besser auskennen, Eltern oder Freunde zum Beispiel. Wenn man dann vor dem Wahlzettel sitzt und direkt Personen wählen darf und soll, dann hilft es auch sich den Beruf oder das Geschlecht der zu Wählenden anzuschauen, um so vielleicht Vielseitigkeit zu fördern. Auch hier kein Hindernis für die Wahl.

Die Sache mit dem System ist ein bisschen so wie das mit dem „Es ändert sich eh nichts“. Aber für den Unmut am System gibt es auch Parteien und Personen, die diesen repräsentieren. Aber hier gilt immer zu bedenken: „Ein neues System muss nicht zwangsläufig ein besseres sein.“ Trotzdem ist Veränderung eine wichtige Stütze der Demokratie. Also kann man auch Kritik am System mit seiner Stimme kundtun. Und das gilt für die Kirche genauso wie für die Politik.

Politik und Kirche ist nur für alte Menschen. Da muss ich teilweise zustimmen. Viele politischen Programme sind zu einem großen Teil auf die ältere Bevölkerung zugeschnitten. Aber da kann man wegen dem Demographischen Wandel auch die meisten Stimmen holen. Jetzt kommt aber der Umkehrschluss. Wenn mehr junge Leute zur Wahl gehen gibt es für einzelne Personen und Parteien auch mehr Anreiz Politik für junge Menschen zu machen. Das ist naiv gedacht könnte aber aufgehen. Ein weiterer Punkt ist, dass wir oft nach Mitbestimmung schreien und dann sollten wir auch mitbestimmen, wenn wir die Möglichkeit haben. In der Kirche funktioniert das schon ganz gut. Bei den Kirchenvorstandswahlen vor 6 Jahren waren die jungen Menschen unter 30 Jahren die zweitgrößte Gruppe, die abgestimmt hat. Also weiter so. Es ist unsere Zukunft, über die wir in jedem Fall mitabstimmen sollten.

So, ich denke jetzt sind wir uns alle einig, dass es keinen Grund gibt nicht zur Wahl zu gehen. Ermutigt auch alle eure Freunde und eure Familie es euch gleich zu tun. GEHT WÄHLEN.

Und da Austausch und Diskurs ein wichtiger Baustein für die Entscheidungsfindung ist und weil ein geselliger Abend, auch mit einem Bier, dazu beitragen kann die Zunge zu lockern und die Diskussionsfreudigkeit anzuregen, möchte ich zum Abschluss mit euch anstoßen. In diesem Sinne auf einen schönen Abend und eine hohe Jugendwahlbeteiligung.

 

Goli – Tischrede  Beten und Bier Tour 2018 / Dorfen

Respekt

Erstmal Respekt, dass ihr es alle geschafft habt, trotz meiner Unfähigkeit im richtigen Gasthof rechtzeitig zu reservieren. Darauf möchte ich zu Beginn mein Glas mit euch erheben.

Mit eurer Spontanität habt ihr euch Respekt bei mir verschafft. Aber was war dieser Respekt noch gleich? 

Wikipedia titelt:

Respekt (von lateinisch respectio „Rückschau, Einschätzung, Betrachtung“, im Sinne von „Beurteilung“) bezeichnet eine Form der Wertschätzung, Aufmerksamkeit und Ehrerbietung gegenüber einem anderen Lebewesen (Respektsperson) oder einer Institution.

Für mich heißt das, dass ich respektvoll bin, wenn ich die Meinung und die Taten einer anderen Person würdige. Und dabei versuche Verständnis für diese zu erbringen oder mich fair mit ihnen auseinandersetze. 

Wir benutzen das Wort Respekt oft unbewusst in unserer Sprache um auszudrücken, dass wir die andere Person gehört haben und deren Meinung würdigen wie z.B. in Phrasen wie bei allem Respekt, ohne respektlos wirken zu wollen, etc. Oft ist es auch nur Ausdruck der Wertschätzung, wie Jo Respekt!

Petrus hat in einem seiner Briefe ganz speziell darauf hingewiesen wem dieser Respekt zu teil werden sollte. In Petrus 1 2,17 steht nach Luther „Tut Ehre jedermann, habt Brüder lieb; fürchtet Gott, ehret den König!“. Die Volxbibel hat das in die heutige Zeit übertragen. „Werdet nicht arrogant, geht mit anderen Menschen respektvoll um. Liebt eure Glaubensgeschwister. Vor Gott sollt ihr auch riesengroßen Respekt haben. Und respektiert auch die Regierung.“ 

Ganz schön viele Leute, denen wir mit Respekt begegnen sollen. Leider ist das nicht immer so einfach heutzutage auch nicht selbstverständlich. Seinen Glaubensgeschwistern respektvoll gegenüber zu treten ist da noch recht einfach. Ich interpretiere als Glaubensgeschwister auch Familie und Freundes Gruppen, die eine ähnliche Meinung vertreten. Und da haben wir es schon die Meinungen meiner Glaubensgeschwister sind ähnlich, dass macht es einfacher sie zu respektieren. Auch kennen mich diese Leute gut und wissen in vielen Situationen wie ich Dinge meine. Da muss ich nicht so aufpassen was ich sagen. Also Respekt für Glaubensgeschwister ist kein Problem.

Gott soll ich auch krass respektieren. Das ist auch einfach, ist schließlich in unserem Glauben tiefverankert.

Aber jetzt soll ich auch noch alle anderen Menschen zumindest respektieren. Und jetzt wird’s knifflig. Die haben nämlich nicht zwangsläufig die gleiche Meinung wie ich und vielleicht sogar einen anderen Glauben und andere Ansichten und wenn‘s richtig blöd läuft auch noch andere Wertevorstellungen. Aber kann man jemandem Respekt erweisen, der oder die vielleicht von Gerechtigkeit oder Rechtschaffenheit eine komplett andere Meinung hat? Ich glaube ja! Das heißt ich bin mir sicher, ja! Man muss ja nicht gut heißen was die Person oder Gruppe macht und man kann auch total dagegen sein. Trotzdem kann man jeden anhören und ausreden lassen, Meinungen und Beiträge wertschätzen und sachliche Diskussionen führen. Oft gibt es nicht die eine Wahrheit oder Lösung. Und wir wollen schließlich auch, dass unsere Meinungen und Beiträge respektiert werden. 

Und jetzt zum Schluss steht da in der Bibel noch man soll den König oder heute die Regierung respektieren. Damit tu ich mich in momentan sehr hart. Wie soll das gehen, wenn die Regierung den Eindruck erweckt sich in letzter Zeit selbst nicht mit Respekt zu begegnen? Die Sprachwahl zum Beispiel in der Asylpolitik zeugt nicht gerade von respektvollem Umgang. Umso wichtiger ist es, dass wir mit gutem Beispiel vorangehen und unseren Mitmenschen ein Vorbild sind, trotzdem die Arbeit unseres Staatsapparats respektieren und aber auch eine eigene Meinung bilden und diese kundtun. Wir sollten Nächstenliebe und respektvollen Umgang vorleben und weitertragen. 

Und wie könnte man da besser damit anfangen, als bei einer angeregten Diskussion unter Glaubensgeschwistern mit dem ein oder anderen Bier.

Prost!!!

 

Jonas – Impuls vom Frühjahrskonvent 2018

Mega, Krass, Geil, Hammer, Super, Toll, Fantastisch, Phänomenal, ideal, dufte, Gigantisch, Cool,
Spitze, Sensationell, genial, klasse, fabelhaft, prima, Wunderbar, perfekt
Wörter der Wertschätzung und der Freude, der Euphorie und der Begeisterung
Euphorie, Begeisterung das brauchen wir im Leben.
Euphorie und Begeisterung wollen wir in der Jugendarbeit den wir wollen was erleben, wollen
miteinander was bewegen, wollen miteinander feiern, miteinander denken, diskutieren, lernen und
beten
Denn wir sind hier um uns inspirieren zu lassen, Ideen zu kreieren, um uns zu sammeln und weiter
voran zu schreiten, Allein und zusammen, Gemeinschaft erleben.
Der Gemeinschaft ein Teil sein und ihr was abzugeben und ihr was raus zu fordern.
Wir sind hier weil wir die Gemeinschaft lieben, lieben wieder mehr vom Leben etwas mitzukriegen.
Mit Glaube und Geist sind wir mit dabei und die Begeisterung hilft uns dabei.

Mega Krass Geil, das ist das was ich höre nach einem Konvent Grundkurs und Kinderzeltlager.
Denn darum sind wir hier den wir brauchen Euphorie und Begeisterung.
Sich auf etwas Freuen, etwas zu genießen die Welt mit offen Augen zu sehen und ihr auch so zu
Begegnen.
Die Begeisterung in die Welt hinaustragen-
Den mit Euphorie und Begeisterung haben wir Ziele die wir verfolgen, den mit Euphorie und
Begeisterung stecken wir andere an, den Euphorie und Begeisterung lässt uns neues entdecken, den
durch Euphorie und Begeisterung machen wir Sachen die wir uns vorher nicht getraut haben, den mit
Euphorie und Begeisterung sieht das Leben schon viel schöner aus.

 

Bianca – Tischrede Beten und Bier Tour 2018 Markt Schwaben

Unterstützung

Ich wollte heute über Unterstützung reden und dachte mir ich suche mir ein cleveres Symbol für Unterstützung aus dem Internet worauf ich meine kleine Rede aufbaue. So wie Taube für Frieden steht, dachte ich, dass es wohl auch ein Symbol für Unterstützung geben müsste. Tatsächlich hat Google mir aber kein eindeutiges Symbol geliefert, aber ein beliebtes schien eine Hand zu sein. Also habe ich mir überlegt warum eine Hand so passend als Symbol für Unterstützung ist. Das offensichtlichste ist jemandem seine Hand reichen, um ihm aufzuhelfen. Dann wäre da noch, jemandem eine Hand auf die Schulter legen, wenn demjenigen schlecht geht, also Trost spenden. Anders als man vielleicht erstmal denkt ist, dass man Menschen auch mit der Hand schubsen kann, aber nicht unbedingt um ihnen zu schaden oder aus dem Gleichgewicht zu bringen, sondern um sie quasi aus dem Nest zu stoßen und ihnen den Anschub zu geben, das zu tun was sie sich gerade nicht zutrauen. Eine andere Möglichkeit ist klatschen. Durch klatschen drücken wir Respekt und Stolz und auch Unterstützung aus, wenn wir jemanden anfeuern wollen.

Jetzt hätten wir das Symbol für Unterstützung geklärt. Bleibt noch wer uns alles unterstützen kann. Freunde und Familie unterstützen einen am meisten. Aber auch Fremde können einem Unterstützung geben. Durch das Internet ist es leicht geworden auch Menschen, die man nicht kennt, mit Worten und Taten zu unterstützen. Auch Vereine und Gemeinschaften können das tun. Ich selber habe hier in der EJ viel Unterstützung und Zuspruch erhalten. Sogar Gott kann uns unterstützen. Nicht unbedingt in Wort und Tat (obwohl letzteres vielleicht doch zutrifft, allerdings kann man das nicht wirklich nachweisen), aber mit der Versicherung dass er bei uns ist.

Aber nicht nur Menschen können einen unterstützen/einem helfen auch Dinge können das. Zum Beispiel Bier: Bier kann uns helfen Mut zu fassen und uns zu öffnen und Bier kann uns helfen unsere Gemeinschaft zu stärken und Spaß zu haben also heben wir unser Bierglas und trinken auf unsere Gemeinschaft und dass wir heute zusammen Spaß haben werden!

 

Jonas – Tischrede  Beten und Bier Tour 2018 / Moosburg

Auf dem Tisch wie ihr schon bemerkt habt sind viele Zettel mit unterschiedlichen Sprüchen. Diese
habe ich von einer Facebook Seite namens Fitness Freak, sie sind so ein bisschen
Motivationssprüche. Es geht immer darum ein Ziel zu erreichen. Das hat man im Leben auch
irgendwie immer. Es fängt an mit den Aufgaben Ziele, die man von seinen Eltern bekommt, dann
dass gute Noten geschrieben werden, gute arbeitet geleistet wird und erwartete Leistungen erbracht
werden.
Für viele ist z. B. das Lernen eine Qual oder körperliche Ertüchtigung. Man muss aus seiner Komfort
Zone heraus und dafür arbeiten. Aber wenn mal nicht ein Ziel von außen gegeben ist, sondern man
sich selber ein Ziel steckt, dann ist ein ganz anders Gefühl vorhanden. Der Anfang fällt oft schwer
aber merkt man die ersten Erfolge macht die Sache auf einmal mehr Spaß und ein Ehrgeiz entwickelt
sich. Ein Ziel kann einem dadurch auch Kraft geben
Ob das jetzt ein kleines Ziel ist z. B. eine Woche keine Süßigkeiten oder ein großes Ziel in einem
halben Jahr eine neue Sprache lernen oder oder oder. Hier spielt auch der Kopf eine große Rolle. Der
Glaube an sich selbst, ohne das wird es sehr schwierig irgendwas zu machen. Der Glaube an seine
eigene Gemeinschaft und das von ihnen das Ziel akzeptiert wird oder sogar unterstützt, denn wenn
nur contra kommt ist es oft schwer (oder man entwickelt einen noch größeren Ehrgeiz um es allen zu
zeigen).
Der christliche Glaube hilft, denn viele von euch kennen es bestimmt, wenn man vor einer Prüfung
steht und dann noch so ein Stoßgebet schickt mit „Bitte hilf mir das gut zu machen.“
Ich mach das auch, es gibt mir auch immer wieder Kraft. Z. b. Schule, Sport, Karriere. Ein weiteres
Lieblings Thema von mir ist meine Gardasee Tour mit dem Radl, bei der ich dann gebetet habe um
durchzuhalten. Und denn Erfolg denn ich da hatte als ich das Ziel erreicht habe werde ich nicht
vergessen.
Auch viele Bibelgeschichten zeigen Motivationen um seine Ziele zu erreichen. Viele mussten aus ihrer
Komfort Zone raus um etwas zu erreichen. Moses der sich gegen ein Königreich stellen musste oder
Jona der auch erst abhauen wollte und dann überzeugt wurde. Und bei ihnen war der Weg auch
nicht immer der einfachste man sollte sich auch mal Problemen stellen und den schwierigeren Weg
nehmen denn was danach kommt lohnt sich.
Um aus der Komfortzone herauskommen kann der Glaube auch Kraft und Energie geben, da immer
jemand da ist der dir beisteht.
Und auch wenn sich das für anderen dann nicht so anhört der Erfolg den man selber dann erlebt ist
Mega Geil.
Für mich im groß und ganzen hängen auch die Ziele die ich in meinem Leben erreichen will ob groß
oder klein mit meinem Glauben und meinen Werten zusammen, da ich mit diesen leben möchte.
Aber es geht nicht nur um Leistung und Ziele manchmal darf man auch einfach nur genießen. Darum
ein Spruch von Goethe Euc“h ist bekannt was wir bedürfen, wir wollen starke Getränke schlürfen“.
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

 

Tabea – Tischrede Beten und Bier Tour 2018 / Eching

Lebendiges Wasser

Hier hab ich ein großes Glas Wasser.

Wasser ist super praktisch: es bringt Leben in der Pflanzen- und Tierwelt und natürlich auch bei uns Menschen. Wir bestehen sogar aus 75% aus Wasser. Außerdem kann man mit Wasser super tolle Sachen machen: Waschen, was gerade im Sommer ganz praktisch ist, Wasserschlacht und ganz viele tolle Getränke enthalten Wasser, wie zum Beispiel Bier.

Auch in der Kirche braucht man Wasser. Mit Wasser taufen wir. Taufe bedeutet, wir gehören zu Jesus Christus dazu, wir haben Anteil an seinem Tod und bekommen ewiges Leben. Ich persönlich finde am besten, dass man sich bei der Taufe sicher sein darf, dass man immer geliebt und nie allein ist.

Denn das ist in unserer Gesellschaft überhaupt nicht mehr so der Fall. Geliebt bist du nur, wenn du was leistest. Das fängt schon im Kindergarten und in der Schule an und hört letztlich auch nicht auf, wenn du arbeitest. Du musst tagtäglich mit den Vergleichen und Leistungsanforderungen der Menschen um dich rum klar kommen. In unserer Gesellschaft brauchst man ein dickes Fell, um einigermaßen zufrieden zu werden.

Und was das Ganze noch anstrengender macht: du musst durch jede Herausforderung allein. Jede Schulaufgabe oder Klausur musst du bestehen. Du musst deinem Chef auch ganz klar sagen, dass du andere Arbeitsbedingungen brauchst. Du musst da ganz allein durch. Man wird leer und ausgebrannt.

Ja, und was hat das eigentlich alles mit Wasser zu tun?

Jedes Jahr hat eine bestimmte Jahreslosung. Das bedeutet sowas ähnliches wie ein Motto:

„Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“ – Offenbarung 21,6

  • Bierdeckel

Gott spricht den Durstigen lebendiges Wasser umsonst zu. Ja toll. Und was heißt das für uns?!

Diese Leistungsanforderungen, die wir alltäglich durchstehen müssen, machen einen leer und ausgebrannt. Sowas raubt einen die Kraft. Man möchte lieber einfach mal so angenommen sein wie man ist.

Genau das bietet uns der Glaube an. Jesus spricht uns durch die Taufe immer wieder seine Liebe zu, dass wir so sein dürfen wie wir sind. Egal wie viele Likes wir auf Instagram oder wie viele Flammen wir bei Snapchat haben. Es ist ganz egal, wie viele Freunde du hast, es ist egal, wie viel Geld du verdienst, welche Noten du hast. Und das gibt es umsonst! Du bist geliebt, so wie du bist!

Und das allerbeste ist: Wir sind nie allein. Gott ist immer dabei. Das sagt sich so leicht, aber das ist nicht immer so leicht zu verstehen. Für mich heißt „Gott ist immer dabei“ auch „Wir haben eine Gemeinschaft“!

Wir von der EJ nehmen dich auch so auf wie wir sind! Umsonst! Ohne irgendein besonderes Aufnahmeritual! Du gehörst dazu! Christlicher Glaube heißt Gemeinschaft! Du darfst in der Gemeinschaft wieder auftanken, dich geliebt fühlen und einfach nur du selbst sein! Einfach zusammen sitzen bei einem guten Essen und/oder ein paar Bier. Selbst Jesus war nach seinem Tod meistens nur dann bei den Jüngern, wenn es Essen und Trinken gab –  Christlicher Glaube funktioniert also auch sehr mit Essen und Trinken, oder wie hier mit Burger & Bier.

Und zu guter Letzt: Jesus feierte mit seinen Jüngern das letzte Abendmahl mit Brot und Wasser. Nein stop! Mit Wein!

Er genoss mit seinen Jüngern Brot und Wein, wie kann er dann gegens Biertrinken sein!

  • Prost!

 

 

Bianca – Tischrede  Beten und Bier Tour 2018 / Poing

Zeit

Ich habe gerade Semesterferien und obwohl ich eigentlich viel Zeit haben sollte, fühlt es sich nicht so an. Plötzlich kommen ganz viele Termine auf mich zu und meine Freunde wollen ständig etwas unternehmen. Das ist natürlich alles schön und ich freue mich sie zu sehen, aber irgendwie fühlt es sich an, als hätte ich keine Zeit mehr für mich. Zeit um meine eigenen Gedanken zu hören und zur Ruhe zu kommen.

Worauf ich hinaus will ist, letztes Mal haben wir gehört, dass Glaube und Gemeinschaft für viele zusammengehört, wenn man ein Lied gemeinsam singt oder ähnliches, aber es kann sein, dass wenn man zu viel Gemeinschaft erlebt und keine Zeit mehr für sich hat, man sich wieder weiter entfernt von allem und auch Gott fühlt. Es kommt immer auf eine gute Mischung an. Für mich hat Gott nah sein auch immer etwas damit zu tun, wie sehr man mit sich selber im Einklang ist. Für manche kommt dieser Zeitpunkt bei einem Lied oder wenn man endlich mal wieder Zeit für sich hat und weg von dem ganzen Rummel ist. Natürlich sind logischerweise die Situationen ausgeschlossen, bei denen man sich eh an Gott wenden würde, wie wenn es einem gerade schlecht geht und man Trost braucht oder vor einer Klausur.

Nur habe ich für mich herausgefunden und ich glaube damit stehe ich nicht alleine da, dass man eher mal innehält und an Gott denkt und dankbar ist, wenn man sich entspannt und gelassen fühlt und Zeit für sich hat und das macht, was einem gut tut und Spaß macht.

Da diese Treffen mir guttun und Spaß machen, auch wenn ich da bei nicht alleine bin, heben wir unsere Gläser für den nächsten Trinkspruch.

 

Angi und Theresa – Tischrede  Beten und Bier Tour 2018 / Neufahrn

Was gibt es Neues? Heute reden wir darüber ob Musik meinen Glauben beeinflusst.

Theresa:

Musik kann einem eine Heimat geben. Wenn man lange auf Reisen ist, von anderen Sprachen, Menschen und Kulturen umgeben ist, sind bekannte Lieder die ich gerne höre eine Art kleines Zuhause. Man verbindet sie oft mit Situationen die einem im Gedächtnis bleiben oder einfach nur die Melodie, der Text der einen auf eine gewisse Art und Weise das Heimweh nehmen kann. Mit Heimweh meine ich nicht das man sich sehnlichst wünscht wieder Zuhause in seine vier Wänden zu sein. Sondern so etwas wie umgedrehtes Fernweh. Man ist unterwegs und kann sich mit Musik eine Art Heimat bilden und sich so in unterschiedlichsten Kreisen zuhause fühlen.

Ich glaube das kann der Glauben einem auch geben. Ein Stück Heimat in den unterschiedlichsten Situationen. Wie verschiedene Musikrichtungen, ist glauben auch für jeden etwas anderes. Jeder zelebriert, fühlt oder nimmt ihn anders wahr.

Ich kann zum Beispiel jegliche Musikrichtungen hören, aber ich habe eine Liste an Liedern die ich immer wieder hören kann. Was für andere vielleicht ein Wochengebet oder das Vater unser sein kann. Es gibt Normalität, kann Ablenkung sein oder einen Aufmuntern.

Und jeder hat sie, diese Songs die einen an Situationen erinnern und bei denen man Gänsehautmomente hat. Bei mir ist dieser Gänsehautmoment, das Lied der Toten Hosen „An Tagen wie diesen“, das damals perfekt zum Zeltlager mit Jugendlichen gepasst hat und alle 80 Leute zusammen gegrölt haben.

Ihr als EJ habt euch auch heute hier gemeinsam getroffen, um zusammen einen schönen Abend zu verbringen. Ob man sich jetzt aber hier, bei einem Stammtisch trifft oder alle zusammen auf ein Konzert gehen, ist egal. Es geht um die Gemeinschaft und Zugehörigkeit, euer Glauben hat euch heute hier zusammen kommen lassen und ich denke Musik kann einem diese Dinge auch vermitteln.

 

Angi:

Musik trifft manchmal genau die Stimmung die ich gerade habe. Ich hätte garnicht sagen können, was ich für eine Stimmung habe, aber das Lied das ich höre oder gerade mitsinge bringt es plötzlich auf den Punkt. Diese Momente sind immer die Besten. Diese Momente sind wenn die Musik meine Seele berührt. Das kann ich garnicht besser beschreiben. So ein Gänsehaut-Moment und alles passt super zusammen, die Situation, das Gefühl, die Stimmung. Perfekt.

Und genau so geht es mir mit dem Glauben auch. Da hab ich auch manchmal so perfekte Momente, total ungeplant. Und zwar wenn alle die Singen zusammenpassen. Das passiert z. B. auf ner Kinderfreizeit am Lagerfeuer wenn die Kinder das Lied „Der Tag begann, der Tag vergeht“ schon super singen können, dann klingt es so schön und dann glaube ich, dass Gott mir ganz nah ist. Die Musik beeinflusst auf jeden Fall meinen Glauben, aber tatsächlich nur wenn es um Stärkung, Freude und Trost, irgendetwas Positives geht. In so einem Moment glaube ich, dass alles richtig ist.

Glaube und Gemeinschaft gehört für mich zusammen. Einen Gänsehaut-Moment hatten wir auch mal, als wir nach Frankreich zur Kanufreizeit gefahren sind. Während wir mit dem Bus über den Rhein nach Frankreich fahren, gibt es immer das erste französische Lied. Es war richtig andächtig im Bus, alle hingen ihren Gedanken nach. Echte Gänsehaut, diesen Moment habe ich Gott zugeschrieben, weil er so schön war.

Wir fuhren weiter und plötzlich rief ein Teilnehmer begeistert von hinten: „schaut mal, ein deutscher Mc Donalds!“ Danke auch für diesen Moment!

 

holy postings

Kati

„Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht; … und er herzte sie und legte die Hände auf sie und segnete sie.“ Markus 10,14-16

Ja, ich sehe einige Kinder vor mir. Zum Beispiel Marie, mit ihrem breiten Grinsen und den Schokospuren im ganzen Gesicht. Hannes, der gerne in der Nase bohrt und verträumt aus dem Fenster schaut. Eva, die so gerne ausmalt, aber nicht so gut rechnen kann. Florian, mit seinen strahlend blauen Augen, der immer ganz schüchtern ist und selten etwas sagt. Anna, die immer davon überzeugt ist, dass ihre Gebete in Erfüllung gehen und die so gerne reitet. Ich sehe Tobias vor mir, der gerne bastelt und tüftelt und manchmal auch ein bisschen frech ist. Tanja, die eine Sportskanone ist und nicht still sitzen kann und auf jeden Baum klettert. Paul, der total vergesslich, aber lustig und freundlich ist. Der kleine Simon, der Tiere liebt, außer Spinnen.
Alle diese Kinder sehe ich vor mir. Sie werden groß und erwachsen und ich freue mich und denke mir: Ja, diese Kinder werden einmal die Kirche sein.

 

Steffi

Am Anfang unserer Dienstbesprechungen im Jugendwerk lesen wir immer die Tageslosung (www.losungen.de – gibt es auch als App;). Manchmal schauen wir uns nur fragend an, manchmal lachen wir ein bisschen verzweifelt und manchmal sieht man bei dem einen oder der anderen ein kleines Licht aufblitzen (das mag daran liegen, dass er/sie ganz woanders mit den Gedanken ist und sich zum Beispiel gerade an ein besonders cooles Event der EJ erinnert oder einfach an den Feierabend denkt, vielleicht aber auch, dass er oder sie einen positiven push bekommen hat durch diesen kleinen Bibelvers 😉
Gestern lautete die Losung: Gott ist mit dir in allem, was du tust. (1.Mose 21,22 )
Sie stammt aus dem Alten Testament aus einer der Geschichten, in der es um Sex und Blut, Betrug und Gefühls-Chaos geht. (http://www.bibleserver.com/text/HFA/1.Mose20)
Die Worte Gott ist mit dir in allem, was du tust. sagt der Philisterkönig Abimelech zu Abraham, denn er hat zu spüren bekommen, dass Gott auf Abrahams Seite ist und will ihn deshalb auf keinen Fall zum Feind haben, sondern sich mit ihm verbünden.
Ich habe mit diesen Worten ein paar Probleme. Einerseits ist es ein Supersegensspruch, den ich gerne höre: du bist nicht allein, Gott ist da, er liebt dich, er schaut auf dich, er begleitet dich, bei allem, was kommt, auch bei schwierigen Sachen.
Das tut gut und ich hoffe, jeder von euch hört und spürt das oft genug (spätestens beim nächsten Gottesdienst mit Segnung am 19.07.2013 in Hallbergmoos!)
Andererseits finde ich, klingt das fast ein bisschen bedrohlich, dass Gott in allem mit mir ist, was ich so mache. Hey, es gibt Sachen, die sind mir ja eher peinlich, wenn ich unfreundlich zu anderen bin oder lästere, wenn ich nicht ganz ehrlich bin oder so. Da setzt mich das fast ein bisschen unter Druck, so nach dem Motto: Gott sieht ALLES.
Gut, dass die Losungen nicht alleine da stehen, denn es kommt auch immer noch ein Vers aus dem NT dazu und der lautete gestern: Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch!
Dann ist ja alles gut, denke ich mir da, denn Gnade heißt, dass Jesus freiwillig und total positiv auf mich zugeht, egal eben, was bei mir so daneben geht.
Also dann, nicht vergessen und einfach freuen, denn Gott ist mit dir in allem, was du tust 🙂

 

Angi

Wachsam sein! Fordert Jesus in seinen letzten Stunden im Garten Gethsemane. Aber die Jünger waren nicht wachsam und schliefen immer wieder ein. Jesus stellt dann, fast lapidar, fest: „Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach.“

Die Zeichen der Zeit erkenne und wachsam bleiben! Jetzt bedeutet das, nicht nur willens zu sein, sondern auch aktiv zu werden und sich zu bewegen.

Jetzt bewegen gegen die Ungerechtigkeit, dass Geld darüber entscheidet ob man studieren kann oder nicht.

Schnappt euch euren Personalausweis und los ins Rathaus. Tragt euch ein für das Volksbegehren zur Abschaffung der Studiengebühr.

Dann kann es einmal heißen: „Der Geist ist willig und das Fleisch ist stark“ Angi 1,1

 

 Kati

Von guten Mächten treu und still umgeben, behütet und getröstest wunderbar, so will ich mit euch leben und mit euch gehen in ein neues Jahr! (Dietrich Bonhoeffer)

Behütet! Mit Hut oder Mütze, Schal oder Kapuze. Sicher vor Regen Sturm und Kälte. Behütet – das bedeutet Schutz von oben, von der Seite, in jeder Hinsicht. Behütet – ein wunderbares, wenn auch altmodisches Wort. Behütet – sanft umsorgt sein. Es bedeutet mehr als nur eingehüllt von Wolle gegen die Kälte zu sein. Jemand ist uns nahe an rauen und an sonnigen Tag, steht uns auf schweren Wegen bei, wärmt unsere Seele. Behütet – was für ein Versprechen! Und getröstet! Wunderbar!

Ich wünsche euch allen ein schönes, besinnliches und frohes Weihnachtsfest. Rutscht gut ins neue Jahr und vielen vielen Dank für euer Engagement!

Seid behütet!

 

Angi

Die 10te Tür am Adventskalender ist geöffnet. Mist wieder eine Niete im Lotto-Kalender!

Am Adventskranz ist erst eine Kerze an gekokelt.

Mit den Weihnachtsgeschenken schaut es auch noch sehr dürftig aus. Weihnachtsgeschenke? „Es ist ja noch nicht der 23. Dezember!“ (Zitat vom Konvent).

Das alles ist keine Hilfe, denn in dem Adventsschlager „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ (Gesangbuch Nummer 1!) wird dazu aufgerufen, Gott herein zu lassen. Also, was tun?

Trotz Matsch, Schnee und „Leider nichts“-Los sich aufmachen und zur Adventsfeier nach Dorfen fahren. Nehmt euch die Zeit um über Gott und Jesus nachzudenken, zur Ruhe zu kommen und die eigene Tür zur Seele aufzumachen. In dem Trubel und der Überdosis an Konsum droht sonst der Sinn von der Ankunft von Jesus unterzugehen.

„Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, dass der König der Ehre einziehe!“ Psalm 24, 7

 

Kati

Mit einem lieben Gruß und ein schönes erstes Adventswochenende:

Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein,

die Engel.

Sie gehen leise, sie müssen nicht schrein,

oft sind sie alt und hässlich und klein,

die Engel.

Sie haben kein Schwert, kein weißes Gewand,

die Engel.

Vielleicht ist einer, der gibt dir die Hand,

oder er wohnt neben dir, Wand an Wand,

der Engel.

Dem Hungernden hat er das Brot gebracht,

der Engel.

Dem Kranken hat er das Bett gemacht,

und hört, wenn du ihn rufst, in der Nacht,

der Engel.

Er steht im Weg und er sagt:

Nein, der Engel.

Groß wie ein Pfahl und hart wie ein Stein –

Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein,

die Engel.

von Rudolf Otto Wiemer

 

Steffi

Am Mittwoch war Buß- und Bettag. Für Schüler ein super Feiertag, weil keine Schule ist, für Eltern und Arbeitnehmer leider kein Feiertag mehr. Für mich ein super Feiertag, weil er zum einen unser ureigenster evangelischer Feiertag ist und weil ich es total wichtig finde, sich ab und zu mal Zeit zu nehmen, um zu beichten. Beichten heißt für mich, in mich zu gehen, auf mein Leben schauen, zu sehen, was schief gelaufen ist, wo ich Fehler gemacht habe, wo ich mich schuldig gemacht habe und das dann Gott im Stillen, durch Aufschreiben oder auch durch einen anderen Menschen zu erzählen.

Der Gottesdienst, den ich mit Konfis und unserer supercoolen Dekanatsjugendband “Pizza A Band mit Tom im Regal” (nochmal danke Euch!!!), gefeiert habe, stand unter dem Motto “geschlossene Gesellschaft”.

wo hab ich jemanden ausgeschlossen?

Warum hab ich denjenigen eigentlich ausgeschlossen?

Was passt mir nicht an ihm/ihr?

wo bin ich nur mitgelaufen, anstatt jemandem zu helfen.

Wann hätte ich mal nachfragen können und auf sowas hinweisen können?

Wann hab ich mich nicht auf die Seite der Schwächeren gestellt?

Wo habe ich weggeschaut, als andere mich gebraucht hätten?

Wann habe ich die Hände verschlossen, als sie mir zur Versöhnung gereicht wurden oder als ich teilen sollte

Wann habe ich gegen Gottes Gebot, gegen andere, gegen mich selbst gehandelt?

Das alles sind Fragen, die ich mir immer mal wieder stellen darf und Gott dann ehrlich sagen kann, was falsch gelaufen ist, denn und das ist das Beste:

Gott vergibt, spricht frei, ledig und los von diesen Lasten!

…nicht nur am Buß- und Bettag

 

Kati

Am Wochenende gab es für Kinder mit AD(H)S eine Kletterfreizeit. Auch wenn diese Kids oft laut und aufbrausend sind, so haben sie eigentlich alle ein sehr geringes Selbstwertgefühl und spüren stark, dass sie anders sind und das macht sie einsam. Das Klettern hat den Kids nicht nur viel Spaß gemacht, sondern ihnen auch Erfolgserlebnisse ermöglicht und ihr Selbstvertrauen gestärkt. Jeden Abend und morgen gab es eine kleine Andacht und eine der Geschichten hier für euch, falls ihr euch mal zu klein und nutzlos fühlt:

Die kleine Schraube

Es gab einmal in einem riesigen Schiff eine ganz kleine Schraube, die mit vielen anderen ebenso kleinen Schrauben zwei große Stahlplatten miteinander verband. Diese kleine Schraube fing an, bei der Fahrt mitten im Indischen Ozean etwas lockerer zu werden und drohte herauszufallen. Da sagten die nächsten Schrauben zu ihr: »Wenn du herausfällst, dann gehen wir auch.« Und die Nägel unten am Schiffskörper sagten: »Uns wird es auch zu eng, wir lockern uns auch ein wenig.« Als die großen eisernen Rippen das hörten, da riefen sie: »Um Gottes willen bleibt; denn wenn ihr nicht mehr haltet, dann ist es um uns geschehen!« Und das Gerücht von dem Vorhaben der kleinen Schraube verbreitete sich blitzschnell durch den ganzen riesigen Körper des Schiffes. Er ächzte und erbebte in allen Fugen. Da beschlossen sämtliche Rippen und Platten und Schrauben und auch die kleinsten Nägel, eine gemeinsame Botschaft an die kleine Schraube zu senden, sie möge doch bleiben; denn sonst würde das ganze Schiff bersten und keine von ihnen die Heimat erreichen. Das schmeichelte dem Stolz der kleinen Schraube, dass ihr solch ungeheure Bedeutung beigemessen wurde, und sie ließ sagen, sie wolle sitzenbleiben.

 

Angi

Nichts ist selbstverständlich, für alles dankbar sein.

Am Sonntag ist Erntedank. Wir können mal zur Abwechslung dankbar sein:

• für Essen und Trinken,

• für das was uns gelungen ist (Schule, Umzug, Arbeit, Studium…),

• für die Menschen um uns herum und

• für die guten Gaben und Eigenschaften die wir bekommen haben.

„Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlass, seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus an euch.“ (1. Thessalonicher 5,16-18).

Jep! und Amen. 🙂

 

Kati

Hier ein Auszug aus einer Andacht von der Sommerfreizeit in Kroatien zum Thema “Zeit”

“Der Kleine Prinz” stand vor einem Händler, der mit höchst wirksamen durststillenden Pillen handelt. Jede Woche schluckt man eine und spürt überhaupt kein Bedürfnis mehr zu trinken. “Warum verkaufst du das?” sagte der kleine Prinz. “Das ist eine große Zeitersparnis”, sagte der Händler. “Die Sachverständigen haben Berechnungen angestellt. Man erspart dreiundfünfzig Minuten in der Woche.” “Und was macht man mit diesen dreiundfünfzig Minuten?” “Man macht damit, was man will…” “Wenn ich dreiundfünfzig Minuten übrig hätte”, sagte der kleine Prinz, “würde ich ganz gemächlich zu einem Brunnen laufen…”

Wenn jetzt bald wieder viel los ist nach der Sommerpause mit Studium, Schule und Arbeit – nehmt euch Zeit für euch und lasst euch von dem Stress nicht vereinnahmen – schaltet einfach mal ab, denkt an was Schönes, lasst die Seele baumeln und spaziert gemütlich zu einem Brunnen 😉

“Meine Zeit steht in deinen Händen” Psalm 31,16

 

Angi

Wasser ist beides, gut und böse, Tod und Leben.

In der Bibel wird Wasser auch dual dargestellt:

Die Sinnflut als Vernichtung, aber auch als die Quelle des Lebens die durch Jesus Christus verkörpert wird. Jesus wird für jeden von uns zu einer guten stärkenden Quelle, wenn wir sein Gebot der Selbst- und Nächstenliebe praktizieren.

Mt. 19,19: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.

Eine alte Seefahrerweisheit bringt das Gebot der Selbst- und Nächstenliebe und die Kanutour zusammen:

Eine Hand für mich, eine Hand für das Boot (und alle die darinnen sind).

Wenn wir mit dem Fluss gut auskommen wollen, müssen wir dem Fluss, den Booten und den Menschen respektvoll begegnen.

Für die Bootstour bedeutet das: Selbstliebe: eine Hand für mich.

Nächstenliebe: eine Hand für das Boot und alle die darinnen sind.

 

Angi

Pausentag auf der Kanufreizeit, wir fahren nach Besancon. Tolle Stadt, schön zum shoppen und … interessante Häuserfassaden.

Da schaut dich plötzlich jemand an, eine Kamera ist zu sehen, jemand scheint hinter dem Fenster zu malen. Alles nicht echt. Es gibt viele aufgemalte Fenster in Besancon und manche erkennt man nur beim zweiten oder dritten hinsehen.

So ist das auch beim Menschen. Um ihn wirklich zu erkennen, muss man genauer hinsehen und entdeckt dabei neue Seiten an ihm. Gott kennt uns, er muss nicht genauer hinschauen. Wir müssen nicht viel erklären und können uns voller Vertrauen an ihn wenden.

„Ein Mensch sieht, was vor Augen ist, der Herr aber sieht das Herz an.“ (1.Samuel 16,7).

 

Angi

E n d l i c h gab es die ersten Medaillen. Wurde auch langsam Zeit! Im Medaillenspiegel hinter „0815-Land“, das wäre eine Blamage! Die Kommentare der Moderatoren bemühten sich um Schadensbegrenzung.

War das nicht mal so: „Dabei sein ist alles!“? Kannst du vergessen, jetzt zählt der Medaillenspiegel.

In der Sportarbeit der evang. Jugend ist das Leitmotto: „Mehr als fit sein!“. Hier soll Bewegung Freude machen und Gemeinschaft gefördert werden. Gott sei Dank! Ohne Leistungsdruck Volleyball spielen, Ski- oder Kanufahren. Entschleunigung total. Voll der Urlaub. …

Mal sehen, welche olympischen Wettbewerbe ich mir heute anschaue, einfach weil sie schön und spannend sind.

 

Kati

Am 20.07. haben wir in Poing zum ersten Mal einen Segnungsgottesdienst gefeiert und den Abend mit Fotos und lecker Essen beim Sommerfest in Poing ausklingen lassen.

Im Segnungsgottesdienst war Zeit um über alles nachzudenken, was uns beschäftigt, aber vor allem Ruhe um Kraft zu tanken, zu beten, abzuschalten und auch loszulassen.

Damit ihr alle, die ihr nicht dabei sein konntet natürlich trotzdem so ein bisschen merkt, dass wir an euch gedacht haben und ihr vielleicht auch so bissl den Segen Gottes spürt hier für euch die Fürbitten aus dem Gottesdienst:

Barmherziger Gott, wir bitten dich für alle Jugendlichen und jungen Menschen, vor denen ein neuer Lebensabschnitt liegt. Wir denken auch an Jugendleiter aus unserem Dekanat die ins Ausland gehen, ein Studium oder eine Ausbildung beginnen. Vieles wird anders sein als vorher. Sie werden neue Erfahrungen machen. Wir bitten dich sei du bei ihnen, beschütze sie auf ihren neuen Wegen.

Wir bitten dich für die Jugendlichen, denen vielleicht nicht alles so gelungen ist, wie sie gehofft hatten. Tröste sie. Hilf ihnen die Angst vor dem nächsten Schritt zu überwinden und mutig nach vorne zu blicken.

Guter Gott, du bist bei uns, bei allen Höhen und Tiefen. Lass uns spüren, dass du mitträgst, was uns belastet und beschwert. Gib uns einen offenen Blick auf das, was kommt und lass uns voller Freude und Schwung an alle Aufgaben gehen. Erfülle uns auch weiterhin und stärke uns, wenn wir schwach und müde sind.

So begleite du uns mit deinem Segen.

Amen.

 

Angi

Die EM ist vorbei, wir waren nicht im Endspiel. Blöd. Aber es hat sich was in deutschen Landen getan. Die Flaggen, die zu sehen sind, sind nicht nur ‘schwarz-rot-gold’! Ich habe die Flaggen von Italien, Ukraine, Tschechine und Spanien an Autos und Häuserwänden gesehen. In Deutschland darf jede und jeder Flagge zeigen und wir leben friedlich neben einander. Das ist gut und christlich. “Fremde beherbergen” fordert die Bibel. Wir als Christen können schon einen Schritt weitergehen, das aus Fremden Freunde werden und miteinander weinen und feiern…. je nachdem wie es im Fußball ausgeht 😉

 

Kati

Gottes Traum

Was das Schicksal auch für uns voraussieht,

wie auch immer Gottes Traum vom Menschen aussieht –

eins steht fest: Er kann ihn nicht realisieren,

wenn wir Menschen nicht kooperieren.

 

Steffi

Am Wochenende fahren wir mit unseren Konfis weg, es geht um Spaß, Gemeinschaft und darum, das Konfiversprechen zu formulieren und einen KonfiSpruch auszusuchen. Ich freue mich schon darauf und bin gespannt, welchen Vers sich die Konfis aussuchen und auch warum. Der Konfispruch soll ein Motto sein, etwas, was Mut macht oder tröstet und er soll mit dem Menschen und seiner Beziehung zu Gott zu tun haben. Meinen Konfispruch hat damals mein Pfarrer für mich ausgesucht, er lautet: Siehe, ich bin bei euch alle Tage, bis ans Ende der Welt, bis ans Ende der Zeit. (Mt28.20) Mich begleitet er seit damals , oft kann ich es voll spüren, was Jesus da verspricht, manches Mal allerdings war er ganz schön weit weg, wenn ich ihn gebraucht hätte.

Und bei dir? Wie ist dein KonfiSpruch und bedeutet er dir was?

 

Kati

Kimberley, Luca, Petra, Paul, Ramona, Lilo, Gabriel, Tizi,

sie alle haben in den letzten zwei Wochen in Teams auf den Grundkursen gekocht.

Kein Grundkurs, kein Konvent, keine Freizeit ohne ein Küchenteam und gemeinsames Essen, kein großer Staatsempfang ohne gemeinsames und würdiges Dinner, keine gesellige Familienfeier ohne gemeinsame Mahlzeit, keine wichtige weltliche oder kirchliche Feier ohne ein Festmahl – wenn wir Menschen unsere Gemeinschaft feiern und sie auch festigen wollen, dann gehört das gemeinsame Mahl dazu.

Essen und Trinken ist lebensnotwendig, aber darüber hinaus hat essen für das Zusammenleben große Bedeutung. Das ist mir in den zwei Grundkursen bei den vielen Leckereien – danke an die Küchenteams – wieder deutlich geworden. Für mich wurden die Gemeinschaften, die sich um die Tische versammelt hatten zum Zeichen unserer Verbundenheit und der Zuwendung Gottes zu uns.

Jesus von Nazareth setzt sich auch mit denen zu Tisch, mit denen man normalerweise nicht gemeinsam isst. Und bei seinem letzten Abendmahl schenkt er seinen Jüngern und uns die ewige Gemeinschaft mit ihm.

Gemeinsam essen und trinken ist Zeichen der Verbundenheit von Familien, Freunden, Gruppen jeglicher Art, von Religionsgemeinschaften – von uns, der EJ.

Ich freue mich schon auf das nächste Essen mit euch 😉

 

Steffi

Karfreitag:

14Denn es ist die Liebe von Christus, die uns antreibt. Wir sind nämlich zu der Überzeugung gelangt:

Wenn einer für alle gestorben ist, dann sind damit zugleich alle gestorben.

15Christus ist für alle gestorben, damit die Lebenden nicht länger nur für sich selbst leben.

Sie sollen jetzt vielmehr ganz für den leben, der für sie gestorben ist und auferweckt wurde. 16Daher beurteilen wir von nun an niemanden mehr nach menschlichen Maßstäben. Auch Christus nicht, selbst wenn wir ihn früher nach menschlichen Maßstäben beurteilt haben.

17Wenn jemand zu Christus gehört, gehört er schon zur neuen Schöpfung. Das Alte ist vergangen. Seht doch! Etwas Neues ist entstanden!

18Das alles kommt von Gott. Durch Christus hat er uns mit sich versöhnt. Und er hat uns den Dienst übertragen, die Versöhnung zu verkünden.

19Ja, in Christus war Gott selbst am Werk, um die Welt mit sich zu versöhnen. Er hat den Menschen ihre Verfehlungen nicht angerechnet.

Und uns hat er sein Wort anvertraut, das Versöhnung schenkt.

20Wir treten also anstelle von Christus auf.

Es ist, als ob Gott selbst die Menschen durch uns einlädt. So bitten wir anstelle von Christus:

Lasst euch mit Gott versöhnen!

 

Kati

“Ziemlich beste Freunde”: ein toller Film, der bewegt und den man sich unbedingt anschauen sollte!

Ich könnte viel über diesen Film und seine ganzen Aspekte schreiben, aber ich bin ja nicht so die Predigerin 😉 und deshalb picke ich mir eine Sache raus, die der Film für mich ganz deutlich macht und die auch so bissl was mit Facebook zu tun hat:

FREUNDSCHAFT MUSS WACHSEN!

Nicht von Anfang an sind die zwei Hauptfiguren Freunde, sondern die Freundschaft wächst langsam. Aus einer Bekanntschaft kann durch gemeinsame Erfahrungen eine Freundschaft werden. Ohne die gemeinsamen Erlebnisse geht es nicht; Erfahrungen miteinander prägen unsere Beziehungen zueinander. Bei Facebook haben wir viele “Freunde” – hm – vielleicht sollte es eine Kategorie “Ziemlich beste Freunde” geben, in die dann die “Freunde” kommen, mit denen wir wirkliche Erfahrungen gemacht haben und die nicht nur eine schnelle Bekanntschaft sind.

 

Angi

Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes. (Lukas 9, 62)

Wer beim Pflügen zurückschaut kratzt hässliche Kurven ins Feld. Jesus ruft uns auf, nicht im „Damals habe ich aber…“, oder „Das habe ich noch nie hinbekommen!“ hängen zu bleiben. Wir sollen nach vorne schauen, Neues wagen, Alternativen ausprobieren und mutig sein. Also, ran an den Pflug und los!

 

Kati

Tim fliegt nach Neuseeland, Sophia besucht Freunde, Henning kommt mit zum Volleyballturnier! Die drei sind Studenten und haben Semesterferien und können es sich jetzt erst mal richtig gut gehen lassen, auch wenn kleine Arbeiten zu schreiben sind – ihr habt es euch verdient erstmal durch zu schnaufen.

Plachty, Phil, Alissa sind müde, machen sich viele Gedanken und kleine oder auch große Sorgen, stehen unter Druck, sind gestresst – sie stecken mitten im Abi. Wir drücken allen Abiturienten und “Mitten-in-Prüfungen-steckenden-Leuten” die Daumen und wünschen euch viel Kraft!

In welcher Situation du auch gerade bist

– You’ll never walk alone

“Wenn du durch einen Sturm gehst

Geh erhobenen Hauptes

Und habe keine Angst vor der Dunkelheit

Am Ende des Sturms

Gibt es einen goldenen Himmel

Und das süße, silberhelle Lied einer Lerche

Geh weiter, durch den Wind

Geh weiter, durch den Regen

Auch wenn sich alle Deine Träume in Luft auflösen

Geh weiter, geh weiter, mit Hoffnung in deinem Herzen

Und du wirst niemals alleine gehen

Du wirst niemals alleine gehen

Geh weiter, geh weiter, mit Hoffnung in deinem Herzen

Und du wirst niemals alleine gehen

Du wirst niemals alleine gehen”

und Jesus Christus spricht: Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich! (Johannes 14,1)

 

Angi

Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht. (Hebräer 3, 15)

Lärm in der Klasse, in der S-Bahn. Gehupe auf der Straße, Flugzeuge im Himmel.

Hektik in der Klasse, in der S-Bahn….

Der heilige Geist ruft uns auf, in dem Lärm und der Hektik des Tages nicht zu verbittern, nicht unterzugehen.

Trotz: „immer schneller, immer weiter, immer höher“

gutes Tun („Wen sollte ich mal wieder anrufen?“),

sich Zeit nehmen („Ich könnte ja mal wieder daheim essen!“) und

durchschnaufen („Ich setzte mich in die Kirche, da fühle ich mich wohl!“).

Steig mal aus und lausche auf Gottes Stimme.